Wie alles begann Teil 1

Prolog:

Seid gegrüßt liebe Mitstreiter, liebe Fans, liebe Freunde.
Normalerweise formulieren „wir“ unsere Postings in der Mehrzahl auf dieser Seite, da wir iAMOK als Gemeinschaft verstehen.

Dennoch möchte ich heute persönlich zu Euch sprechen und Euch unsere kleine Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte eines Gefühls, einer Idee, ner Menge verrückter, aber cooler Leute und nicht zu letzt eine kleine Geschichte von Mut, Freundschaft, Loyalität, Unterstützung und ner Menge Berlin.

Sie wird sich in zwei, drei, evtl. mehr Teile splitten und von mir bis Heilig Abend oder kurz darauf erzählt werden.
Ich werde berichten wie alles begann, wie ich alles aus den Augen verlor und dann vor fast ziemlich genau drei Jahren alles auf eine Karte setzte und das unsagbare Glück hatte, so viele gute und motivierende Freunde um mich zu haben, die sich bereit erklärten, mit mir diesen Weg bis heute zu gehen.

Ich mach es kurz, hier ist die kleine iAMOK.BERLIN Weihnachtsgeschichte.
Diksutiert mit mir/uns, stellt Fragen, sollte ich mal etwas verplant oder unklar geschrieben haben verzeit es mir.
Und nicht zuletzt, teilt das Wort, auf das wir in 2018 gemeinsam Geschichten schreiben werden.
Habt Spaß!
Rock n Roll!

iAMOK.BERLIN

Teil 1 – VERGANGENHEIT

i AM OK, i AMOK, i AM OK, i AMOK, iAM what iAM, iAMOK

Es ist viel passiert dieses Jahr!
Ich vermute mal so fangen die meisten Jahresrückblicke an.
In unserem Fall stimmt das natürlich, jedoch werde ich nicht nur die Zusammenfassung dieses Jahres nieder schreiben, sondern ein klein bisschen früher beginnen.

Und zwar am 29.11.2013, ca 21:03 Uhr, so ungefähr…

Witzigerweise habe ich allen, die mich jemals nach der Entstehung von iAMOK gefragt haben, immer erzählt, das wäre ein Sonntag gewesen.
War es aber gar nicht, wie eine kurze whois Abfrage und damit das Datum, stellvertretend der Wochentag der Registrierung der Domain WWW .iAMOK. XXX gerade ergeben hat… peinlich, peinlich und sry liebe Leute, das war nicht meine Absicht.
Es war also an einem Freitag…

Mein Freund Malte und ich zelebrierten gerade die letzten Stunden eines durchfeierten Wochenendes, typischer Sonntag Abend…. FUCK, schon wieder.
Gefühlt war Sonntag!
Any given Sunday!
Evtl wird Malte hier eines Tages mal Licht ins dunkel bringen.
Fakt ist, wir waren die Tage vorher länger weg, vor diesem historischen Datum, dem 29.11.2013, welches wohl ein Freitag war.

Wo, kann ich gar nicht mehr so genau sagen, weder ein Blick in das Partyprogramm von diesem Tag hat meine Erinnerung gerade aufgefrischt, noch ein Blick in die Polizeimeldungen dieses Tages, die unter anderem wie folgt aussahen:

Der Polizeireport:

+++ 37Jährige fährt stark betrunken Auto +++ Angestellter bei Überfall schwer verletzt +++ 40Jähriger greift Lebensgefährtin mit dem Messer an +++ Auto in Spandau angezündet +++ Versuchte Sprengung eines Geldautomaten +++ Containerbrand in Lichtenberg +++

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/polizei/polizeimeldungen-vom-29-11-13-autofahrerin-mit-3-53-promille,10809296,25462138.html

Ich vermute mal, wir waren, unter anderem, auf einer der letzten illegalen Technopartys, in einem der letzten Berliner Abrisshäuser, die es damals zwar noch gab, aber als Location für ’nen anständigen Rave im sterben lagen, sind durch diverse Bars in Kreuzberg getingelt usw.
Vielleicht haben wir uns auch gemeinsam betrunken, unser Auto in Spandau angezündet, als die Sprengung des Geldautomaten missglückte und sind dann ravend nach Lichtenberg auf nem brennenden Container geritten. So oder so. iAMOK.

So saßen wir dann nach unserer mehrfach geübten Odysee bei mir zu Hause und tranken unser letztes oder vorletztes Bier und kamen in unseren Gesprächen vom hundertsten ins tausendste.
Malte ging schon das ganze vorige Jahr immer auf die Wortspielerei iAMOK ab. „Ich bin iAMOK. Das ist iAMOK“
Wobei die Betonung hier immer auf AMOK lag.
Gesprochen Ei AMOK. Ich AMOK.

Die Grundidee dazu stammte übrigens von meiner ehemaligen Nachbarin Helen, wir lernten uns damals 2010, also drei Jahre früher, im Fahrstuhl meines Hauses kennen, bauten dann gemeinsam in einer Nacht mit Malte die legendäre „blaue Giraffe“ (wer nicht weiß was das ist, ich werde sie hier in die Kommentare posten) und wurden so Freunde.
Sie hatte damals als mögliches Thema für Ihre Studienarbeit in ich-weiß-nicht-mehr-welchem-Fach überlegt, das doppeldeutige Thema iAMOK zu benutzen, fand aber dann Ihr später verwendetes Thema spannender…. Helen du BANAUSE 🙂
Ich saß damals bei Ihr am Wohnzimmertisch und war baff….sprachlos….. all die Jahre lag es vor mir und ich hatte es nicht gesehen. Diese simple und doch so geniale doppeldeutige Idee Namens iAMOK. Ich bekam einen Flashback zu irgend welchen alten VIVA oder MTV Sendungen, in denen mir schon einmal diese Verbindung aufgefallen war, aber damals, nun sagen wir es so, in meiner Jugend blieb ne Menge Potential ungenutzt und stoned auf der Couch liegen.
i AM OK, i AMOK, i AM OK passte das nicht zu jedem von uns?
Sind wir nicht alle morgens vor dem Kaffee ein bischen eiAMOK oder laufen in Berlin sowieso nicht alle Rund um die Uhr AMOK, egal ob auf der Straße oder im Nachtleben und will nicht jeder von uns ganz bescheiden und doch überzeugt einfach mal von sich sagen: i AM OK?
Ich sprang auf und rief:“ Helen, das musst Du nutzen! Mach was Großes draus! Und wenn Du es nicht tust, tu ich es!“
Denn in dieser Sekunde taten sich vor meinem inneren Auge, wie bei so vielen anderen Geistesblitzen, plötzlich Welten und Bilder auf. Ich sah die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses Projektes zu gleich und Helen antwortete einfach nur trocken: „Wenn Dir die Idee so gut gefällt, dann schenke ich sie dir.“
Helen, ich hab das nie vergessen und sollten wir eines Tages Ed Hardy beerben habe ich Dir schon damals gesagt, daß ich Dich nicht vergessen werde.

Doch zurück zu Malte und mir. Ich erzählte damals davon und wie gesagt, gerade Malte hat das ganze Ding deutlich länger und früher gefressen als ich und es wurde so zusagen zum running Gag in unsere Clique für ein oder zwei Sommer lang.

Dann verging irgendwie noch ein Jahr und die Idee lag brach, allerdings hatte sie zu diesem Zeitpunkt eh noch keine Konturen, höchstens Schatten.

Bis zum 29.11.2013, wir sind nun wieder in meiner alten Wohnung, beim letzten oder vorletzten Bier am Sonntag, der eigentlich Freitag war. Und sprachen über die Partyscene der Stadt und ihren rasch voranschreitenden Untergang.
Wie Hipster sangen wir das Lied der letzten Tage des Armaggeddons im Abendland des Technos, Berlin.
Auf die, durch skrupellose Schwaben und sämtliche feindlichen ZuZo´s (Zugezogene), verloren gegangenen Areale. Demolierten sie nicht nur unsere geile Feier Kultur, sondern nahmen uns auch unseren urbanen Großstadtspielplatz, mit dem Geld, das wir nicht hatten. Jawoll Jawoll Jawoll!
Wer erinnert sich von Euch noch an die OM-Zone oder später Restrealität, als Open Airs wirklich noch illegal waren und es keine Facebook Hinweise gab?! Dafür Löcher in Mauern, durch die man klettern mußte, nachdem man 20 Minuten irgendwo am Rande der Stadt eine überwucherte Bahntrasse lang gelaufen war, in totaler Finsternis.
Nur die kleine, vor dir herstolpernde, Maus auf Absätzen leuchtete Dir eine ungefähre Richtung in die es sich lohnte zu gehen.

Uns war klar, daß dies einer der letzten Raves dieser Art und diese unvergessliche Zeit sich nun dem Ende neigte. Wir waren zwar Gäste dieses großen Spektakels, jedoch hatten wir nie ein Zeichen für die Ewigkeit hinterlassen.

„ei AMOK Shirts! Lass uns T-Shirts mit ei AMOK drauf drucken! Wir sind AMOK, die sind AMOK, alle AMOK, AMOK, AMOK“

„Ja man, und in jedes Shirt tackern wir hinten noch nen kleinen Freudenmacher rein und verteilen die Dinger einfach auf ner Party! Rein, raus, 2 Phantome, Stadtgespräch!“

So oder so ähnlich sponn sich der Dialog an diesem Abend, die Shirts sollten so allerdings nie gedruckt oder verteilt werden.

Ich hatte wieder Feuer gefangen und weiß nicht ob es am letzten oder vorletzten Bier lag, aber ich wollte unbedingt ne Internet Domain registrieren.
Malte war da anfänglich gar nicht so der Fan von, ihm ging es eher um das Crew Ding. Wieder gemeinsam ne geile Aktion reißen.
Doch ich bestand darauf. Ich wollte was fest machen, damit wir nicht wieder irgend nen Grund fanden es diesmal nicht durchzuziehen.
Also guckten wir, ob die Internet Adressewww.iAMOK.de noch frei war…
War sie nicht….. VERDAMMT!….

aber ich wollte nicht aufgeben….

WWW.iAMOK.XXX

„Das verdammt nochmal isses!“

Is zwar eigentlich ne Porno Domain, aber was wir für Content drauf stellen, sollte ja uns überlassen bleiben.
Und wie geil das aussieht: WWW . iAMOK . XXX

Ich registrierte die Domain am 29.11.2013 um 21:03.
Warum es dann im Endeffekt noch ein Jahr gedauert hat und was bis dahin alles passiert ist, erfahrt Ihr im nächsten Teil des iAMOK.BERLIN Jahresrückblicks.
Im Anhang findet Ihr noch die ersten Kritzeleien von dem Abend, inkl. iAMOK Smilie und dem Foto, welches der Grundstein für das aller erste, nie veröffentlichte iAMOK.XXX Shirt werden sollte.

Ich hoffe Ihr hattet bis hierhin ein wenig Spaß und wir lesen uns evtl morgen, spätestens übermorgen wieder. Bis dahin kommentiert was das Zeug hält, schreibt mir Eure Meinung hier unter den Text, teilt diesen Beitrag.

Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit!

Schönen Abend Euch noch.

iAM what iAM. iAMOK